Trenne radikal zwischen Erfassen und Ausarbeiten. Beim Erfassen zählt nur Geschwindigkeit und Stichwortklarheit, nicht Schönheit. Schreibe zwei bis drei prägnante Wörter, sprich eine schnelle Memo oder knipse ein Foto. Die Veredelung – Quellen, Zitate, Verlinkungen – geschieht später in ruhiger Minute. So verhinderst du, dass Perfektion die Spontaneität erstickt, und baust zügig eine belastbare Ideenspur auf, die du jederzeit weiterdenken kannst.
Reduziere die Anzahl deiner Eingangskörbe auf wenige, immer erreichbare Orte: ein digitales Postfach, eine universelle Notiz-App mit Schnellfunktion, gegebenenfalls eine physische Sammelmappe. Je klarer du weißt, wo Neues landet, desto geringer der mentale Widerstand beim Erfassen. Lege bewusst fest, was nicht hinein darf, um Verstopfung zu vermeiden. Einmal täglich leerst du diese Körbe, entscheidest über Bedeutung, und überführst die Informationen an geeignete Stellen.